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Schackendorf wird urkundlich erstmalig im Jahre 1216 erwähnt. Vorläufer des Ortes war vermutlich die Ortschaft Rickersdorf, die in der südöstlichen Gemarkung vermutet wird und letztmalig 1199 in einer Urkunde auftaucht.

Einen erheblichen Bevölkerungszuwachs erfuhr die Gemeinde nach dem 2. Weltkrieg. Durch die unmittelbar an der Ortschaft vorbeiführenden Bundesstraßen B 205 und A 21 wurde die Ansiedlung einiger Gewerbebetriebe, Gaststätten und Tankstellen begünstigt.

Die Gemeinde hat sich aufgrund ihrer Nähe zu den Städten Bad Segeberg und Wahlstedt zu einem beliebten Wohnort entwickelt, wobei für die Einwohnerinnen und Einwohner natürlich aufgrund der Nähe die Angebote in den Städten jeder Zeit nutzbar sind, die Gemeinde andererseits aber auch z.B. im Bereich der Sportstätten selbst entsprechende Einrichtungen mit einem Jugend- und Sportlerheim und angeschlossenem eigenem Kindergarten sowie mehreren Fußball- und Tennisfeldern geschaffen hat.

Lebendiger Mittelpunkt des Dorfes ist jedoch auch heute noch der ortsbild-prägende Dorfplatz im Dorfkern mit seinen großen schattenspendenden Linden.

Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung

BMU Office Farbe de WBZDie Gemeinden Schackendorf, Schieren und Westerrade haben sich im Jahr 2011 dazu entschieden, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und werden daher ihre vorhandenen Anlagen der Straßenbeleuchtung einer energetischen Sanierung unterziehen. Dabei werden alte Straßenlampen mit hohem Energieverbrauch ausgetauscht; und zwar sowohl die in den Lampen enthaltene Technik als auch die Leuchtmittel. Es wird die neue energieeffiziente LED-Technik zur Anwendung kommen, welche die alten Quecksilberdampflampen ablöst. Durch eine Energie-Einsparung von mind. 60 % gegenüber dem jetzigen Verbrauch erfolgt gleichzeitig auch eine Minderung des CO2-Ausstoßes in gleicher Höhe. Die Gemeinden Schackendorf, Schieren und Westerrade leisten mit dieser Maßnahme einen Beitrag zum für uns alle wichtigen Klimawandel.

Gefördert wird dieses Klimaschutzprojekt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit mit einer Zuwendung in Höhe von 40 % der Ausgaben. Bei geplanten Kosten von rd. 74.200 EUR können somit fast 29.700 an Zuschussmitteln fließen und führen neben dem Beitrag zum Klimaschutz noch zu einer Entlastung der gemeindlichen Finanzen.

Im Mai 2012 wird das Projekt mit einer Ausschreibung der Leistungen in die Durchführungsphase gehen und soll sodann bis Ende Oktober 2012 abgeschlossen sein.

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